Geschlechtserkrankung, immer mehr sind betroffen

Sexuelle Erkrankungen oder auch Geschlechtserkrankungen zu bekommen, ist nicht schwer. Oft reicht es schon aus, wenn ohne Kondom miteinander geschlafen wird. Die Infektionen können auf verschiedenen Wegen auftreten. Es muss nicht immer der klassische Geschlechtsverkehr sein. Auch über den Mund, also Oralsex, ist eine Übertragung möglich. Am oder im Körper können solche Infektionen nicht nur ansteckend sein, nein, sie sind auch unangenehm. Dabei reicht es schon aus, am Geschlechtsteil zu lecken, oder es zu berühren, um sich mittels einer Schmierinfektion zu infizieren. Ein Risiko, welches immens unterschätzt wird. Leider betrifft es immer häufiger homosexuelle Paare. Es handelt sich damit längst nicht mehr nur um ein Klischee. Doch auch jene, die häufig den Geschlechtspartner wechseln, sind davon betroffen. In den letzten Jahren ist die Zahl der Geschlechtskranken immens nach oben gegangen. Es werden immer mehr. Meist sind es Bakterien, mit denen nicht zu spaßen ist. Auch wenn jetzt seit kurzem ein Video im Internet veröffentlich wurde, in welchem auf lustige und humorvolle Art auf die Ansteckungsgefahr hinwiesen wird.

Früherkennung und Behandlung ist wichtig

Die Plagegeister, die beim Geschlechtsakt übertragen werden können, haben die unschöne Eigenschaft jucken zu können. Nicht selten sind es Milben, oder auch Filzläuse die dafür verantwortlich gemacht werden. Schlimmer geht es jedoch immer. Und so sollte gerade bei einem unbekannten Geschlechtspartner darauf geachtet werden, dass dieser kein Aids hat. Frauen haben zudem ein höheres Risiko an Pilzen zu erkranken. Dabei handelt es sich um eine vaginale Pilzinfektion. Das Gute an den Krankheiten ist, dass sie mit den richtigen Medikamenten bekämpft werden können. Wenn demnach solch eine Erkrankung auffällt, darf nicht lange gezögert werden. Ein schneller Arztbesuch ist ratsam. Sollten die Probleme oder die Erkrankung missachtet oder nicht behandelt werden, kann sich dies massiv auf die eigene Gesundheit auswirken. Bei Frauen geht dies bis zur Unfruchtbarkeit, um ein Beispiel zu nennen.

Impfungen und Kondome können helfen

Sofern schon ein Geschlechtsverkehr stattgefunden hat, ist es umso wichtiger, dass die Partnerin ebenso mit behandelt wird. Egal ob es sich um ein kurzes Meeting mit einer Geschlechtskrankheit handelt, oder um ein langfristiges unschönes Erlebnis, mit Kondomen und Co. lässt sich dies Problem von Anfang an vermeiden. Es ist aber auch möglich, andere Präventionsmaßnahmen zu starten. Zu ihnen gehören Impfungen. Die Impfungen können dann gegen HPV und Hepatitis wirken. Viele stecken sich im Ausland mit Hepatitis an. Daher wird auch vor jedem Auslandsbesuch eine gute Impfung empfohlen. Bei den meisten ansteckenden Geschlechtskrankheiten handelt es sich um meldepflichtige Krankheiten. Was bedeutet, dass sich die Person strafbar macht, wenn sie davon weiß, aber dennoch so weiter macht, als wäre nichts. Nicht selten sind es Symptome, die eher als harmlos eingeschätzt werden, aber in der Summe eindeutig auf eine Geschlechtskrankheit hindeuten können. Wie etwa Müdigkeit.

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